Berchtesgadener Bergsteigerkalender 2022

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Berchtesgadener Bergsteigerkalender 2022

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Produktbeschreibung

Wer die Berge liebt, den zieht es zwangsläufig irgendwann nach Berchtesgaden. Denn diese Region mit Königssee, Watzmann und dem berühmten Bild der Ramsauer Kirche vor den mächtigen Felswänden der Reiteralm ist eine der bekanntesten Gegenden in den Alpen. Zu Recht! Denn hier lässt sich die Bergwelt in einer unglaublichen Vielfalt erleben - von kleinen Spaziergängen entlang quirliger Bachläufe bis hin zu anspruchsvollen ausgesetzten Gipfelbesteigungen. Das ganze Jahr über lohnt es sich, hier unterwegs zu sein - auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt.Klima in Berchtesgadenkeineswegs rauerViele Interessenten halten das Klima in Berchtesgaden für besonders rau, denn schließlich findet der Funtensee im Steinernen Meer in den Wetterberichten oft als Kältepol Deutschlands Erwähnung. Doch ist das Klima im Berchtesgadener Land nicht anders als in anderen Bergregionen auch: Im Winter schneit es öfter als im niedriger liegenden Flachland, die Natur im Frühjahr braucht ein oder zwei Wochen länger, bis alles grün ist, und im Sommer kühlen die Nächte oftmals sehr schön ab. Der Herbst ist oft golden im wahrsten Sinne des Wortes - die Region im südöstlichen Zipfel Bayerns ragt sehr häufig aus der Nebelsuppe des Voralpenlandes heraus.Kälterekorde am Funtensee durch besonderes PhänomenDer Funtensee kann übrigens aufgrund der besonderen Kessellage mit den Kälterekorden aufwarten: Im Winter 2001 wurden als Kälterekord minus 45,9 Grad gemessen. Aufgrund der Kaltluft, die sich in dieser Mulde nachts sammelt, gibt es am Funtensee sogar eine doppelte Waldgrenze: Die Bäume wachsen erst 60 Meter oberhalb des Sees bis in die Regionen um 1.800 Meter, der üblichen oberen Waldgrenze.Große Teile der Berchtesgadener Alpen geschütztEin großer Teil der Berchtesgadener Alpen wurde 1978 zu Deutschlands einzigem Alpen-Nationalpark erklärt - doch die Geschichte des Naturschutzes geht in dieser Region weiter zurück. Bereits 1910 wurde die Landschaft des südlichen Königssees und des Obersees mit den sie umgebenden Bergen zum Pfanzenschonbezirk erklärt - um dem sich damals schwunghaft entwickelnden Handel mit Alpenpflanzen entgegenzuwirken. Schon damals hätten viele engagierte Naturschützer am liebsten einen Nationalpark nach dem Vorbild des 1872 gegründeten Yellowstone Parks errichtet, doch war dies auch deshalb nicht erreichbar, weil die bayerischen Könige bis 1918 ihre Hofjagden in dieser Alpenlandschaft abhielten.Naturschutz-Aktivitäten gegen drohende Verschandelung1916, also mitten im Ersten Weltkrieg, planten norddeutsche Investoren in die Falkensteiner Wand am Königssee einen meterhohen assyrischen Löwen meißeln zu lassen - als kriegsverherrlichendes Denkmal. Dies rief viele Naturschützer auf den Plan, die schließlich erreichen konnten, dass 1921 das bisherige Pflanzenschutzgebiet zum Naturschutzgebiet ernannt und auch erweitert wurde: Es umfasste jetzt den gesamten Königssee, aber auch Watzmann, Hochkalter, einen Teil der Reiteralpe und den Hohen Göll mit den dazwischen liegenden Tälern. Als in den sechziger Jahren Pläne für eine Seilbahn auf den Watzmann auftauchten, begann der "Kampf um den Watzmann", aus dem 1978 die Nationalpark-Gründung resultierte.
Kropp-Röhrig, ElkeElke Kropp zog 1990 aus München nach Schönau am Königssee. Sehr bald vertiefte sie ihre Begeisterung für die Berge und das Wandern, anfangs mit Familie, später auch mit Freundinnen und Alpenvereins-Kameraden. Als der Plenk Verlag sie beauftragte, seinen klassischen Wanderführer zu aktualisieren und in eine zeitgemäße Form zu bringen, kannte sie - bis auf einen - bereits alle Gipfel der hier beschriebenen Touren. Dennoch hatte sie viel Spaß dabei, alle Gipfel und Wanderrouten nochmals zu erobern. zog 1990 aus München nach Schönau am Königssee. Sehr bald vertiefte sie ihre Begeisterung für die Berge und das Wandern, anfangs mit Familie, später auch mit Freundinnen und Alpenvereins-Kameraden. Als der Plenk Verlag sie beauftragte, seinen klassischen Wanderführer zu aktualisieren und in eine zeitgemäße Form zu bringen, kannte sie - bis auf einen - bereits alle Gipfel der hier beschriebenen Touren. Dennoch hatte sie viel Spaß dabei, alle Gipfel und Wanderrouten nochmals zu erobern.

Brandner, AntonAnton Brandner ist von Kindesbeinen an in den Berchtesgadener Bergen unterwegs. Besondere Augenblicke erleben und mit der Kamera festhalten, das bezeichnet er als seine große Leidenschaft. Seine Touren führen ihn häufig weit hinauf in abgelegene Regionen, doch geht er dabei schon deswegen ungern an die körperliche Leistungsgrenze, weil er sonst bei allzu hohem Puls das nächste Bild verwackeln könnte. Auch der technische Aufwand für die Fotografie ist bei Anton Brandner zwangsläufig überschaubar, denn mehr als eine Kamera und zwei Objektive passen schlichtweg nicht in den Rucksack. Doch genau das ist sein Credo: Mit möglichst leichtem und kleinem Rucksack unterwegs, der ihn nicht dabei behindert, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu seinen Berchtesgadener Bergen unterwegs. Besondere Augenblicke erleben und mit der Kamera festhalten, das bezeichnet er als seine große Leidenschaft. Seine Touren führen ihn häufig weit hinauf in abgelegene Regionen, doch geht er dabei schon deswegen ungern an die körperliche Leistungsgrenze, weil er sonst bei allzu hohem Puls das nächste Bild verwackeln könnte. Auch der technische Aufwand für die Fotografie ist bei Anton Brandner zwangsläufig überschaubar, denn mehr als eine Kamera und zwei Objektive passen schlichtweg nicht in den Rucksack. Doch genau das ist sein Credo: Mit möglichst leichtem und kleinem Rucksack unterwegs, der ihn nicht dabei behindert, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

Klappentext



Wer die Berge liebt, den zieht es zwangsläufig irgendwann nach Berchtesgaden. Denn diese Region mit Königssee, Watzmann und dem berühmten Bild der Ramsauer Kirche vor den mächtigen Felswänden der Reiteralm ist eine der bekanntesten Gegenden in den Alpen. Zu Recht! Denn hier lässt sich die Bergwelt in einer unglaublichen Vielfalt erleben - von kleinen Spaziergängen entlang quirliger Bachläufe bis hin zu anspruchsvollen ausgesetzten Gipfelbesteigungen. Das ganze Jahr über lohnt es sich, hier unterwegs zu sein - auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt.


Klima in Berchtesgaden
keineswegs rauer
Viele Interessenten halten das Klima in Berchtesgaden für besonders rau, denn schließlich findet der Funtensee im Steinernen Meer in den Wetterberichten oft als Kältepol Deutschlands Erwähnung. Doch ist das Klima im Berchtesgadener Land nicht anders als in anderen Bergregionen auch: Im Winter schneit es öfter als im niedriger liegenden Flachland, die Natur im Frühjahr braucht ein oder zwei Wochen länger, bis alles grün ist, und im Sommer kühlen die Nächte oftmals sehr schön ab. Der Herbst ist oft golden im wahrsten Sinne des Wortes - die Region im südöstlichen Zipfel Bayerns ragt sehr häufig aus der Nebelsuppe des Voralpenlandes heraus.


Kälterekorde am Funtensee durch besonderes Phänomen
Der Funtensee kann übrigens aufgrund der besonderen Kessellage mit den Kälterekorden aufwarten: Im Winter 2001 wurden als Kälterekord minus 45,9 Grad gemessen. Aufgrund der Kaltluft, die sich in dieser Mulde nachts sammelt, gibt es am Funtensee sogar eine doppelte Waldgrenze: Die Bäume wachsen erst 60 Meter oberhalb des Sees bis in die Regionen um 1.800 Meter, der üblichen oberen Waldgrenze.


Große Teile der Berchtesgadener Alpen geschützt
Ein großer Teil der Berchtesgadener Alpen wurde 1978 zu Deutschlands einzigem Alpen-Nationalpark erklärt - doch die Geschichte des Naturschutzes geht in dieser Region weiter zurück. Bereits 1910 wurde die Landschaft des südlichen Königssees und des Obersees mit den sie umgebenden Bergen zum Pfanzenschonbezirk erklärt - um dem sich damals schwunghaft entwickelnden Handel mit Alpenpflanzen entgegenzuwirken. Schon damals hätten viele engagierte Naturschützer am liebsten einen Nationalpark nach dem Vorbild des 1872 gegründeten Yellowstone Parks errichtet, doch war dies auch deshalb nicht erreichbar, weil die bayerischen Könige bis 1918 ihre Hofjagden in dieser Alpenlandschaft abhielten.


Naturschutz-Aktivitäten gegen drohende Verschandelung
1916, also mitten im Ersten Weltkrieg, planten norddeutsche Investoren in die Falkensteiner Wand am Königssee einen meterhohen assyrischen Löwen meißeln zu lassen - als kriegsverherrlichendes Denkmal. Dies rief viele Naturschützer auf den Plan, die schließlich erreichen konnten, dass 1921 das bisherige Pflanzenschutzgebiet zum Naturschutzgebiet ernannt und auch erweitert wurde: Es umfasste jetzt den gesamten Königssee, aber auch Watzmann, Hochkalter, einen Teil der Reiteralpe und den Hohen Göll mit den dazwischen liegenden Tälern. Als in den sechziger Jahren Pläne für eine Seilbahn auf den Watzmann auftauchten, begann der "Kampf um den Watzmann", aus dem 1978 die Nationalpark-Gründung resultierte.