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Die Infantin trägt den Scheitel links
Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020 (Longlist)
Adler, Helena

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Die Infantin trägt den Scheitel links

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Produktbeschreibung

Blasmusikpop? Stallstiefelpunk! Von einem kleinen Mädchen, das sich nicht kleinkriegen lässt. Nicht einmal von der eigenen Familie. Dieses Buch schäumt vor Wut und Witz!
Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik. Von den älteren Zwillingsschwestern nicht zu reden, zwei Eisprinzessinnen, die einem bösen Märchen entsprungen sind und ihr, der Infantin in Stallstiefeln, übel mitspielen, wo sie nur können. Und natürlich fehlen auch Jäger, Pfarrer und Bürgermeister nicht in dieser Heuboden- und Heimatidylle, die in den schönsten Höllenfarben gemalt ist und in der es so handfest und herzhaft zugeht wie lange nicht.Dieses Buch ist ein Fanal, ein Feuerwerk nach dem Jüngsten Gericht unter dem Watschenbaum. Es erzählt von Dingen, als gingen sie auf keine Kuhhaut. Schrill, derb, ungeschminkt, rotzfrech und hart wie das Landleben nach dem Zeltfest und vor der Morgenmesse. Eine sehr ernste Angelegenheit, ein sehr großer Spaß!
"Ein fantastisches literarisches Werk, dessen sprachliche Kraft seinesgleichen sucht [...] Es vermag uns in Abgründe zu stürzen, um uns kraft der Imagination wieder aus den Untiefen nach oben ans Licht zu retten. Björn Hayer, Die Presse SpectrumEin durchgeknallter, aber klischeefreier Heimatroman, rasant erzählt.Andrea Braunsteiner, WOMANDie Salzburgerin Helena Adler inzeniert mit Spott, Fantasie, Witz.Peter Pisa, Kurier... erzählt wie im Rausch, einem visuell, akustisch und olfaktorisch überbordenden Videoclip der 80er-Jahre gleich [...] Ein Roman, der in seiner schmalen Form und seinem handlichen, schön edierten Format einen bildgewaltigen Kosmos öffnet und den Entdeckergeist des genauen Schauens, Lesens und Wiederlesens fordert. Einfach fantastisch. Katrin Rüger, Buchpalast MünchenManche Bücher, sie sind selten genug, sollten den Hinweis "Bitte fest anschnallen" auf dem Cover tragen. Helena Adlers Debütroman "Die Infantin trägt den Scheitel links" zählt dazu. Denn all dem sprachlichen Furor, mit dem die Salzburger Autorin und Malerin ihre junge, rebellische Protagonistin durch die bäuerliche Scheinidylle schickt, begegnet man in dieser Intensität nur alle paar Jahre, bestenfalls. Es ist, im besten Sinn, ein umwerfendes Werk. Wut, Rebellion, Trauer, schräge Familiengeschichten, gekoppelt mit emotionsreichen Episoden über das falsche Leben in muffiger Enge - all das bereichert das Genre der Anti-Heimatromane durch viele schräge, groteske und eindringliche Spielarten. [...] Ein Triumph der Sprachmagie.Werner Krause, Kleine ZeitungZu sagen, dass Helene Adler ein Händchen für's Schreiben hat, wäre untertrieben. Thomas Bernhard hätte geweint vor Freude und Neid. Adler grantelt nicht, sie zaubert wie die schwarze Fee, und unter dem Schroffen erblicken wir zarte Porträts duldender Menschen und eine Liebeserklärung an die Eltern. Schmeißt den Pferdemädchenmist, die Hanni-und-Nanni-Bücher weg, so schreibt man heute über Adoleszenzen! Ponyhof adé!Mario Pschera, Neues DeutschlandHelena Adler erzählt [...] mit beeindruckend bildhafter [...] Sprache.Alica Ouschan, fm4Noch nie zuvor habe ich ein Buch gelesen, welches es schafft, in nur knapp 130 Seiten das idyllische Bild vom Leben auf dem Land und in einer Großfamilie so grundlegend zu demontieren. Helena Adler, die selbst aus ganz ähnlichen, ländlichen Verhältnissen stammt, lässt buchstäblich keinen Stein auf dem anderen. Mit einer schnellen, oft witzig sarkastischen Sprache zerstört sie die Idylle und amüsiert ihre Leser. Großartig!Sabine Abel, BR FernsehenDas Debüt einer jungen Salzburgerin strotzt vor Wut und Witz und Intelligenz. [...] Ein literarisches Spiel zwischen Heimatidylle und Höllenfahrt [...]. Grandios!Beate Scherzer, Buchhandlung Proust - Wörter und TöneMit ihrem Debüt "Die Infantin trägt den Scheitel links" ist Helena Adler ein sprachlich origineller Provinzroman geglückt. [...] Da steckt neben viel Tragik auch einiges an Witz drinnen, und immer wieder bleibt das Lachen im Hals stecken. [...] Die Coming-of-Age-Story, die in den späten 1980er-Jahren einsetzt, ist in ihrer Bildhaftigkeit wunderbar zu lesen.Sebastian Gilli, FalterEin schillernder Text, der unverfroren und mit viel satirischem Witz vom Erwachsenwerden erzählt, vom gar nicht friedlichen Leben auf dem Land und von der Rebellion eines Mädchens gegen Konventionen und gesellschaftliche Zwänge. Irene Binal, Ö1 Ex libris"
geboren 1983, studierte Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie in Salzburg und lebt als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg. Für ihren Roman Die Infantin trägt den Scheitel links (2020) erhielt sie begeisterte Zustimmung und zahlreiche Auszeichnungen, u.a. eine Nominierung für den Deutschen Buchpreis (Longlist) und den Österreichischen Buchpreis (Shortlist).

Über den Autor

Geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg in einem Opel Kadett. Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Diverse Ausstellungen und Kunstaktionen, Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Lebt als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.


Klappentext



Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik. Von den älteren Zwillingsschwestern nicht zu reden, zwei Eisprinzessinnen, die einem bösen Märchen entsprungen sind und ihr, der Infantin in Stallstiefeln, übel mitspielen, wo sie nur können. Und natürlich fehlen auch Jäger, Pfarrer und Bürgermeister nicht in dieser Heuboden- und Heimatidylle, die in den schönsten Höllenfarben gemalt ist und in der es so handfest und herzhaft zugeht wie lange nicht. Dieses Buch ist ein Fanal, ein Feuerwerk nach dem Jüngsten Gericht unter dem Watschenbaum. Es erzählt von Dingen, als gingen sie auf keine Kuhhaut. Schrill, derb, ungeschminkt, rotzfrech und hart wie das Landleben nach dem Zeltfest und vor der Morgenmesse. Eine sehr ernste Angelegenheit, ein sehr großer Spaß!

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