WARUM FINDEN WIR TIERBILDER SO FASZINIEREND?

 

Tierbilder üben eine ganz besondere Anziehungskraft auf uns aus: Egal ob exotische Tiere, wie Löwen oder Elefanten, heimische Tierarten, wie Pferde oder Hunde und Katzen oder sogar eigentlich fremdartige Lebewesen, wie Wale oder Delfine. Besonders Tierbabys lösen bei vielen Menschen intensive Reaktionen aus – Aber warum ist das so? Ist es Zufall, dass gerade Tierkalender so beliebt sind? Oder, dass wir online so gerne Tiervideos mit Katzen und Co. ansehen und teilen?

 

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Der Grund liegt in der Natur des Menschen: Das Kindchenschema. Dass wir Tierkinder niedlich finden, hat einen einfachen Grund, der seinen Ursprung in der Evolutionsgeschichte des Menschen hat. Die typischen Merkmale von Tierkindern ähneln denen menschlicher Babys: Stupsnase, große Kulleraugen und noch nicht ausgewachsene Proportionen mit großem Kopf. Das sogenannte Kindchenschema nach Konrad Lorenz funktioniert für Menschen als Schlüsselreiz und erfüllt so eine lebenswichtige Aufgabe.

 

Je menschlicher desto niedlicher

Beim Menschen wecken diese Merkmale ein Fürsorge-Verhalten. Das Baby wirkt schutzlos und hilfsbedürftig und jeder fürsorgliche Mensch will automatisch diese Schutzfunktion einnehmen. Dieses Verhalten ist uns von Natur aus einprogrammiert, es soll die Bindung zum Kind verstärken und so die Sicherheit und Erziehung des Nachwuchses sicherstellen. Wir können also gar nicht anders, als Babys niedlich zu finden und genau dies überträgt sich auch auf die meisten Tierbabys. Kleine Löwen oder Bärenkinder, Katzen- oder Hundebabys – sie alle weisen genau diese Merkmale auf und triggern bei uns Menschen Zuneigung. Auch bei vielen erwachsenen Tieren bleiben diese Merkmale erhalten, so wirken z.B. Pandas durch die kurze Schnauze immer etwas kindlich. Außerdem ist auch die Ähnlichkeit zum Menschen entscheidend. Je ähnlicher uns ein Tier im Körperbau und Gesicht ist, desto mehr wirkt das Kindchenschema. Je menschlicher, desto süßer könnte man vereinfacht sagen. Daher kann auch ein gähnendes Faultier auf uns niedlich wirken.

 

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Der Eisbär, den alle liebten

Bestes Beispiel war der knuddelige Eisbär Knut, der vor einigen Jahren im Berliner Zoo gefühlt ganz Deutschland verzauberte. Das Kindchenschema, die Seltenheit einer Eisbärengeburt und die unbeholfenen ersten Gehversuche machten Knut zum Liebling der Medien und der Besucher. Genau deshalb mögen so viele auch Tierbaby-Kalender.

 

Das Kindchenschema als Formel zum Erfolg

Um die Niedlichkeit hat sich eine ganze Industrie entwickelt. Firmen wie Disney oder Pixar locken mit ihren Filmen und dem zugehörigen Merchandise die ganze Familie an. Vom niedlichen Reh Bambi über die haarigen Monster AG Figuren bis zu den Minions: Alle bedienen das Kindchenschema. Die Minions sind ungeschickt, klein, haben kindlich große Augen und hohe Stimmen, was sie kindlich erscheinen lässt. Natürlich gehört auch viel Charme dazu, damit eine Figur so erfolgreich wird und den Weg in die Herzen der Fans findet, doch das Kindchenschema ist ein wichtiger Teil dieser Erfolgsformel.

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Nicht niedlich aber dennoch schön

Viele Tiere empfinden wir dagegen auch einfach als schön, ohne dass diese niedlich auf uns wirken. Erwachsene Pferde zum Beispiel strahlen Anmut, Kraft und Eleganz aus. Das glänzende Fell, die sanften Augen und der kraftvolle Körper in Verbindung mit dem oft gutmütigen Charakter zieht viele Menschen in seinen Bann. Pferdefans finden sich in jeder Altersklasse, genauso wie Katzenfans. Die Stubentiger mit ihrem weichen Fell, der frechen Art und den unergründlichen Augen bezaubern Menschen auf der ganzen Welt. Kein Wunder, dass Pferde-Kalender und Katzenkalender bei uns jedes Jahr ganz oben in den Verkaufslisten zu finden sind.

 

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